Nach der Melillo-Methode
Ergotherapie für Kinder
Verhaltensstörungen können Ausdruck einer unausgeglichenen Reizverarbeitung und fehlender Selbstregulation im Nervensystem sein.
AD(H)S zeigt sich durch anhaltende Schwierigkeiten in Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Selbstregulation und entsteht durch eine unausgeglichene neuronale Zusammenarbeit im Gehirn.
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Autismus beschreibt eine neurobiologische Besonderheit, bei der Wahrnehmung, Kommunikation und Reizverarbeitung anders organisiert sind.
Zwangsstörungen entstehen durch eine Fehlsteuerung der emotionalen und kognitiven Kontrollmechanismen im Nervensystem.
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Tics und Tourette sind Ausdruck unwillkürlicher motorischer oder vokaler Impulse, die durch eine gestörte neuronale Hemmung entstehen.
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Entwicklungsstörungen zeigen sich, wenn neuronale Reifungsprozesse in Bereichen wie Motorik, Sprache oder Wahrnehmung verzögert verlaufen.
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Lernstörungen bei Kindern
Lernstörungen können Ausdruck einer unausgeglichenen Reizverarbeitung und eingeschränkter neuronaler Integration im Nervensystem sein.
Autismus beschreibt eine neurobiologische Besonderheit, bei der Wahrnehmung, Kommunikation und Reizverarbeitung anders organisiert sind.
Dyslexie und Legasthenie beruhen auf einer gestörten Verarbeitung von Lauten, Schriftbildern und Sprachrhythmus im Gehirn.
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Dyspraxie und Dysgraphie entstehen durch Defizite in der neuronalen Bewegungsplanung und Feinmotoriksteuerung, die sich in unkoordinierten Bewegungen und Schreibschwierigkeiten zeigen.
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Dyskalkulie zeigt sich durch eine gestörte Verarbeitung von Mengen, Zahlen und räumlichen Beziehungen im Gehirn.
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Das Problem
Kinder mit Verhaltens- oder Lernstörungen erleben häufig eine anhaltende innere Anspannung. Emotionen, Impulse oder Reaktionen lassen sich nur schwer steuern, Konzentration fällt schwer und schulische Anforderungen können schnell überfordern.
Viele Kinder wirken unruhig, impulsiv, frustriert oder ziehen sich zurück – obwohl sie ihr Verhalten oft selbst als belastend erleben.
Diese Auffälligkeiten sind kein Zeichen mangelnder Disziplin oder Erziehung, sondern Ausdruck einer Dysbalance im Nervensystem.
Das Gehirn reagiert überempfindlich auf innere oder äußere Reize, Informationen werden nicht optimal verarbeitet und echte Entspannung fällt schwer.

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Was steckt hinter Verhaltens- und Lernstörungen?
Verhaltens- und Lernstörungen entstehen häufig, wenn Reizverarbeitung, Aufmerksamkeit und Selbstregulation im Gehirn nicht harmonisch zusammenarbeiten.
Bestimmte neuronale Netzwerke – besonders in den Bereichen für Emotionsregulation, Konzentration und Planung – sind überaktiv, während regulierende „bremsende“ Systeme zu wenig greifen.
Typische Anzeichen können sein:
Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Konzentration
impulsive oder emotionale Überreaktionen
Lernprobleme beim Lesen, Schreiben oder Rechnen
schnelle Überforderung bei schulischen Aufgaben
innere Unruhe, Frustration oder Stresssymptome
Diese Muster halten das Nervensystem oft in einem dauerhaften Alarmzustand.
Gleichzeitig ist das Gehirn sehr anpassungsfähig – mit gezieltem Training kann es lernen, Reize besser zu verarbeiten und sich neu zu organisieren.
Wer ist betroffen?
Verhaltens- und Lernstörungen zeigen sich meist bereits im Kindesalter.
Viele Kinder wirken unruhig, impulsiv oder emotional schnell überfordert.
Andere haben Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen und verlieren dadurch früh ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Oft versuchen Kinder ihre Schwierigkeiten zu verbergen oder entwickeln Vermeidungsstrategien.
Dabei sind diese Herausforderungen keine Frage von Intelligenz oder Motivation, sondern Ausdruck einer neurophysiologischen Entwicklungsdifferenz, die gezielt unterstützt werden kann.
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Wie hilft unser Training bei Verhaltens- und Lernstörungen?
Unser neurophysiologisches Training zielt darauf ab, die Balance zwischen Aktivierung und Regulation im Nervensystem wiederherzustellen.
Durch gezielte Bewegungs-, Koordinations- und Wahrnehmungsübungen wird die Reizverarbeitung verbessert, Stress reduziert und die Zusammenarbeit wichtiger Gehirnnetzwerke gestärkt.
Kinder lernen, ihren Körper und ihre Aufmerksamkeit besser zu steuern.
Mit der Zeit entstehen mehr innere Ruhe, stabilere Emotionen und bessere Voraussetzungen für Lernen und Konzentration.
Häufige Effekte:
Unsere drei Schritte der modernsten Methode zur
Intervention bei Verhaltens- und Lernstörungen

1. Schritt
Neurofunktionelles Assessment
Ein ganzheitlicher Check des Nervensystems: Wir erfassen die Entwicklung von Reflexen und aller Sinne und bewerten zusätzlich neuroimmunologische Einflüsse.

2. Schritt
Individueller Trainingsplan
Wir entwickeln einen maßgeschneiderten Trainingsplan, der gezielt an den vorhandenen Stärken ansetzt und Schwächen systematisch ausgleicht.

3. Schritt
Durchführung des Trainings
Durchführung des neurophysiologischen Trainingsplans mit professioneller Anleitung, regelmäßiger Überprüfung der Ergebnisse und Anpassung an den individuellen Entwicklungsverlauf.






