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Verhaltensstörungen

Autismus-Spektrum-Störungen

Wenn Wahrnehmung, Kommunikation und Verhalten anders funktionieren.

Das Problem

Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Autismus-Spektrum nehmen ihre Umwelt anders wahr als andere Menschen.
Reize, Geräusche oder soziale Situationen werden intensiver erlebt, was häufig zu Überforderung, Rückzug oder emotionalen Spannungen führt.

Oft fällt es schwer, Blickkontakt zu halten, Emotionen anderer zu verstehen oder flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Gleichzeitig sind viele autistische Menschen außergewöhnlich begabt - detailorientiert, ehrlich, analytisch und kreativ – Fähigkeiten, die unter passenden Bedingungen zur Stärke werden.

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Was steckt hinter Autismus?

Autismus ist keine Krankheit, sondern eine neurobiologische Entwicklungsbesonderheit. Die Informationsverarbeitung im Gehirn verläuft anders – bestimmte neuronale Verbindungen sind überaktiv, andere unterentwickelt oder zu wenig vernetzt. Das führt zu einer unausgeglichenen sensorischen und emotionalen Verarbeitung, typischerweise erkennbar an:

  • Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion und Kommunikation

  • starker Reizempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht oder Berührung

  • ausgeprägtem Bedürfnis nach Routine und Vorhersehbarkeit

  • besonderen Interessen oder hochspezifischem Wissen

  • Problemen mit Körperspannung, Koordination oder Blicksteuerung

Diese Besonderheiten können das tägliche Leben herausfordernd machen – sind jedoch kein Defizit, sondern Ausdruck einer anderen neuronalen Organisation, die trainiert und ausgeglichen werden kann.


Wer ist betroffen?

Autismus zeigt sich individuell sehr unterschiedlich – vom leichten bis zum ausgeprägten Spektrum:

  • Kinder wirken zurückgezogen, sprechen wenig oder reagieren empfindlich auf Geräusche und Berührung.

  • Jugendliche fühlen sich oft anders oder isoliert und haben dadurch häufig Schwiergkeiten, soziale Situationen neurotypisch zu verstehen.

  • Erwachsene erleben Überforderung im Alltag, Kommunikationsprobleme oder extreme Reizsensibilität.

Viele erhalten erst spät eine Diagnose oder leben mit Symptomen, ohne zu wissen, dass ihr Nervensystem einfach anders vernetzt ist – und gezielt unterstützt werden kann.


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Wie hilft unser Training bei Autismus?

Unser neurophysiologisches Training setzt an der Basis an – bei der Verarbeitung von Sinnesreizen und Bewegungssteuerung.
Ziel ist es, die Gehirnvernetzung zu fördern und das sensorische Gleichgewicht herzustellen, um Reize besser zu filtern und soziale wie emotionale Reaktionen zu erleichtern. Durch gezielte Reflex-, Bewegungs-, Koordinations- und Wahrnehmungsübungen werden neuronale Verbindungen gestärkt und unausgeglichene Systeme beruhigt. Das Training orientiert sich an den individuellen Ressourcen jedes Trainingspartners – ohne Überforderung, mit sichtbaren Fortschritten.

Ergebnisse, die häufig beobachtet werden:

bessere sensorische Selbstregulation
mehr emotionale Stabilität und Ruhe
verbesserte Kommunikation und Kontaktfähigkeit
gesteigerte Konzentrations- und Lernfähigkeit
erhöhte Alltagskompetenz und Selbstsicherheit

Unsere drei Schritte der modernsten Methode zur

Intervention bei Autismusspektrum-Störungen

1. Schritt

Neurofunktionelles Assessment

Ein ganzheitlicher Check des Nervensystems: Wir erfassen die Entwicklung von Reflexen und aller Sinne und bewerten zusätzlich neuroimmunologische Einflüsse.

2. Schritt

Individueller Trainingsplan

Wir entwickeln einen maßgeschneiderten Trainingsplan, der gezielt an den vorhandenen Stärken ansetzt und Schwächen systematisch ausgleicht.

3. Schritt

Durchführung des Trainings

Durchführung des neurophysiologischen Trainingsplans mit professioneller Anleitung, regelmäßiger Überprüfung der Ergebnisse und Anpassung an den individuellen Entwicklungsverlauf.