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Verhaltensstörungen

AD(H)S

ADHS & ADS – Wenn Konzentration und Ruhe zur Herausforderung werden.

Das Problem

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) oder ADS (ohne Hyperaktivität) kämpfen häufig mit Unruhe, Ablenkbarkeit und Schwierigkeiten, Aufgaben konzentriert zu Ende zu bringen.

Das Denken läuft auf Hochtouren, der Körper steht ständig unter Spannung – und das kostet enorme Energie.

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Was steckt hinter AD(H)S?    

ADHS verstehen wir als Ausdruck eines sogenannten Functional Disconnection Syndrome (FDS). Es bedeutet, dass kein „chemischer Defekt“ vorliegt, sondern eine unausgeglichene Zusammenarbeit zwischen den beiden Gehirnhälften.


Beim FDS reifen die Hemisphären – oder bestimmte neuronale Netzwerke innerhalb der Hemisphären – unterschiedlich schnell.
Eine Seite, häufig die rechte, manchmal auch die linke, entwickelt sich langsamer. Dadurch sind die neuronalen Netzwerke zwischen den Hemisphären nicht optimal verknüpft.

Die Folge: Bestimmte Funktionen, die in der schwächeren Hemisphäre verankert sind, laufen nicht vollständig ab, während andere – auf der stärker entwickelten Seite – überkompensieren. Typische Merkmale dieses Ungleichgewichts sind:

  • Schwierigkeiten, bewusste Aufmerksamkeit zu halten, da Netzwerke für Selbstregulation und Planung ungleich integriert sind

  • motorische und emotionale Überaktivität, weil die „bremsenden Systeme“ der schwächeren Hemisphäre die dominante Seite nicht ausreichend regulieren

  • Impulsivität und Reizüberflutung, da Reize nicht effektiv gefiltert und verarbeitet werden

Das erklärt, warum Betroffene einerseits unruhig, chaotisch oder leicht ablenkbar wirken, gleichzeitig aber hochintelligent, kreativ und wissbegierig sind – Fähigkeiten, die auf die stärker entwickelte Hemisphäre zurückgehen.


Wer ist betroffen?

ADHS und ADS zeigen sich in allen Altersstufen –

  • Kinder wirken verträumt, übermäßig aktiv oder unkonzentriert, obwohl sie viel Potenzial haben.

  • Jugendliche geraten leicht in Konflikte oder fühlen sich „anders“, überfordert und frustriert.

  • Erwachsene erleben ständige innere Unruhe, Probleme mit Organisation, emotionale Schwankungen, Schlafstörungen oder fehlende Motivation.

Viele leben jahrelang mit diesen Herausforderungen, ohne zu wissen, dass sie neurobiologisch bedingt – und damit trainierbar sind.


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Wie hilft unser Training bei AD(H)S?

Das Ziel des NeuroLifeBalance-Trainings ist es, diese funktionelle Disbalance im Gehirn durch gezielte sensorisch-motorische Stimulation, Bewegungsübungen und Hemisphären-Training auszugleichen.

Wird die schwächere Seite aktiviert und synchronisiert, können sich Reizverarbeitung, emotionale Kontrolle und Aufmerksamkeit stabilisieren – das Gehirn arbeitet wieder als integriertes Ganzes.

Durch regelmäßiges Training verbessert sich das Zusammenspiel von Gehirn, Körper und Wahrnehmung. Trainingspartner erleben, dass innere Ruhe, Fokus und Selbststeuerung zunehmend natürlich entstehen – ohne Druck und ohne Überforderung.


Ergebnisse, die häufig beobachtet werden:

gesteigerte Konzentrationsfähigkeit
bessere Körperkoordination
weniger Impulsivität
mehr emotionale Stabilität
verbesserte schulische und berufliche Leistungen

Unsere drei Schritte der modernsten Methode zur

Intervention bei AD(H)S

1. Schritt

Neurofunktionelles Assessment

Ein ganzheitlicher Check des Nervensystems: Wir erfassen die Entwicklung von Reflexen und aller Sinne und bewerten zusätzlich neuroimmunologische Einflüsse.

2. Schritt

Individueller Trainingsplan

Wir entwickeln einen maßgeschneiderten Trainingsplan, der gezielt an den vorhandenen Stärken ansetzt und Schwächen systematisch ausgleicht.

3. Schritt

Durchführung des Trainings

Durchführung des neurophysiologischen Trainingsplans mit professioneller Anleitung, regelmäßiger Überprüfung der Ergebnisse und Anpassung an den individuellen Entwicklungsverlauf.