Blog als Neurodiversität & Gehirnentwicklung kategorisiert

AHDS und neurodiverse Erwachsene
Neurodiversität betrachtet ADHS als natürliche Variation. Die Symptomatik wandelt sich im Erwachsenenalter von Hyperaktivität zu innerer Unruhe. Unbehandelte ADHS führt oft zu Komorbiditäten (Depression, Sucht). Eine Diagnose ist essenziell für Selbstakzeptanz und adäquate Behandlung.
Tief durchatmen bei ADHS?
Flache Atmung aktiviert Stressreaktionen und verstärkt ADHS-Symptome. Tiefe, gleichmäßige Atemübungen wie koherente oder Bauchatmung beruhigen das Nervensystem, fördern Konzentration, Selbstregulation und emotionale Balance – ein einfaches, wirksames Gehirntraining für mehr innere Ruhe.
ADHS und Schulangst
Kinder mit ADHS erleben den Schulstart oft als Stress. Struktur, Routinen und empathische Begleitung schaffen Sicherheit. Rollenspiele, Gehirntraining und klare Kommunikation fördern Selbstvertrauen, soziale Kompetenz und Konzentration – so gelingt ein positiver, angstfreier Schulbeginn.
Trotziges Verhalten: Was passiert da im Gehirn?
Bei ADHS und sozialer Verhaltensstörung fehlt oft neuronale Balance. Impulse und Emotionen überwiegen. Gehirntraining, Hemisphärenintegration und Achtsamkeit fördern Selbstkontrolle, emotionale Regulation und positives Sozialverhalten.
Dysgraphie
Dysgraphie erschwert das Schreibenlernen: Buchstaben werden vertauscht, Wörter unvollständig. Ursache ist meist ein neuronales Ungleichgewicht oder fehlende Hemisphärenintegration. Gezieltes Gehirntraining stärkt Motorik, Wahrnehmung und Konzentration – für flüssiges Schreiben und mehr Lernfreude.
Sind Kinder mit ADHS immer zwanghaft?
ADHS und Zwangsstörungen treten oft gemeinsam auf. Beide beeinflussen Impulskontrolle und emotionale Regulation. Ursache kann eine gestörte Hemisphärenintegration (Functional Disconnection Syndrome) sein. Gezieltes Gehirntraining stärkt Neuroplastizität und fördert innere Balance.
Harvard-Studie unterstützt Sensorik- und Motoriktraining bei ADHS
Eine Harvard-Studie zeigt: 15 Wochen Training mit Interactive Metronome (IM) und Brain Balance-Übungen verbessern ADHS-Symptome um bis zu 40 %. Bewegung, Rhythmus und sensorische Stimulation fördern Neuroplastizität, Hemisphärenintegration und Lernfähigkeit.