Bewegung fördert nicht nur körperliche, sondern auch geistige Fitness. Kinder mit ADHS haben oft motorische Defizite, die sich durch gezieltes Training verbessern lassen. Bewegung stärkt Neuroplastizität, steigert Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis – Körper und Gehirn profitieren gemeinsam.
Blog als Kognitive Entwicklung getaggt
Der Geruchssinn beeinflusst das Essverhalten von Kindern maßgeblich. Bei Hemisphärenungleichgewicht ist der olfaktorische Sinn oft unterentwickelt – Kinder bewerten Nahrung nach Aussehen statt Geschmack. Sensorische Stimulation, Riechtraining und praktische Alltagsstrategien helfen Eltern.
Der Symmetrisch Tonische Nackenreflex (STNR) unterstützt Babys zwischen dem 6.–9. Monat beim Übergang zum Krabbeln. Er verbindet Kopf- mit Gliedmaßenbewegungen und fördert Haltung, Sehvermögen und Koordination. Bleibt er aktiv, kann das Lernen, Schreiben und die Körperhaltung beeinträchtigen.
Der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex (ATNR) verbindet Kopfbewegung mit Gliedmaßenreaktion und fördert im Säuglingsalter Hand-Augen-Koordination und Gleichgewicht. Wird er bis zum 6. Monat nicht integriert, kann er Lesen, Schreiben, Haltung und Lateralität beeinträchtigen.
Der Tonische Labyrinthreflex (TLR) hilft Babies, sich an die Schwerkraft anzupassen und eine stabile Haltung zu entwickeln. Er steuert Beugung und Streckung des Körpers. Bleibt er aktiv, kann er Haltung, Gleichgewicht und Wahrnehmung stören. Übungen wie „Superman“ fördern seine Integration.
Lernstörungen entstehen oft durch nicht integrierte frühkindliche Reflexe. Diese stören die Entwicklung des Nervensystems und führen zu Aufmerksamkeits-, Lese- und Schreibproblemen. Gezielte Reflexintegrationsübungen fördern die neuronale Vernetzung und verbessern Lernfähigkeit und Verhalten.
Das Gehirn ist formbar und passt sich lebenslang an Erfahrungen an – dank Neuroplastizität. Durch gezielte Stimulation, Bewegung und Wiederholung können neue neuronale Verbindungen entstehen. Positive Gewohnheiten fördern Lernen und Gesundheit, negative schwächen die geistige Leistungsfähigkeit.
Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin und Serotonin steuern Aufmerksamkeit, Motivation und Impulskontrolle. Ihr Ungleichgewicht gilt als Hauptursache von AD(H)S. Ernährung, Mikronährstoffe und gezielte Therapieansätze können das chemische Gleichgewicht stabilisieren und Symptome lindern.
Die Cambridge-Studie: Schwache neuronale Verbindungen als Ursache für Lernschwierigkeiten und AD(H)S
Von Thomas Weidauer
Die Cambridge-Studie zeigt: Lernschwierigkeiten und AD(H)S entstehen nicht durch defekte Hirnregionen, sondern durch schwache Vernetzung zentraler „Brain Hubs“. Durch Neuroplastizität kann gezieltes Training diese Verbindungen stärken und kognitive sowie Verhaltensprobleme verbessern.
Wie der Sehsinn, Lernprobleme und ADHS zusammenhängen – und wie gezieltes Gehirntraining die visuelle Verarbeitung verbessern kann
Von Thomas Weidauer
Der Sehsinn beeinflusst Lernen und Aufmerksamkeit. Störungen der visuellen Verarbeitung können ADHS- oder LRS-Symptome verstärken. Gezieltes Gehirn- und Augentraining stärkt neuronale Verbindungen, gleicht Hemisphären aus und verbessert Konzentration sowie Lernleistung.
Flache Atmung aktiviert Stressreaktionen und verstärkt ADHS-Symptome. Tiefe, gleichmäßige Atemübungen wie koherente oder Bauchatmung beruhigen das Nervensystem, fördern Konzentration, Selbstregulation und emotionale Balance – ein einfaches, wirksames Gehirntraining für mehr innere Ruhe.
Propriozeption – unser „sechster Sinn“ – verbindet Körper, Gehirn und Emotion. Bewegung stärkt Wahrnehmung, Haltung und Selbstregulation. Durch gezieltes Training und Hemisphärenintegration verbessern Kinder ihre Konzentration, Balance und Lernfähigkeit – Basis für innere Stabilität.
Digitale Medien prägen den Alltag – besonders Kinder mit ADHS reagieren sensibel auf Reizüberflutung. Zu viel Bildschirmzeit stört Schlaf, Konzentration und Emotionen. Struktur, klare Regeln und Bewegung fördern digitale Balance, Selbstregulation und gesunde Medienkompetenz.
Studie zeigt: Ein sensomotorisches Hemisphärenprogramm verbessert bei Kindern mit ADHS und Lernstörungen Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Exekutivfunktionen. Gehirntraining durch Bewegung und sensorische Reize stärkt neuronale Balance und fördert nachhaltige Lernentwicklung.
Lateralisierung beschreibt die Arbeitsteilung der Gehirnhälften. Gerät ihr Gleichgewicht aus dem Takt, entstehen Lern-, Aufmerksamkeits- und Verhaltensprobleme. Gezieltes Gehirntraining, sensorische Stimulation und Hemisphärenintegration fördern Neurobalance und kognitive Entwicklung.
Ein Gleichgewicht zwischen rechter und linker Gehirnhälfte ist entscheidend für Sprache, Emotion und Verhalten. Bei Dysbalance entstehen Lern- oder Aufmerksamkeitsprobleme. Gezieltes Gehirntraining, Bewegung und sensorische Stimulation fördern Hemisphärenintegration und verbessern Kommunikation.
Tics entstehen durch eine vorübergehende neuronale Dysbalance. Kinder zeigen unwillkürliche Bewegungen oder Laute, oft begleitet von ADHS oder Ängsten. Gehirntraining, sensorische Stimulation und Hemisphärenintegration fördern Balance, Selbstregulation und erleichtern den Umgang mit Tics.
Zu viel Bildschirmzeit hemmt bei Kindern Gehirnentwicklung, Aufmerksamkeit und emotionale Regulation. Bewegung, Schlaf und sensorische Reize fördern Hemisphärenintegration, Lernfähigkeit und Gesundheit. Eltern sollten digitale Nutzung begrenzen und aktive Erfahrungen bewusst fördern.
Kinder mit ADHS oder ADS brauchen Struktur, klare Regeln und liebevolle Konsequenz. Eigenverantwortung und positive Verstärkung fördern Selbststeuerung. Elterncoaching und Gehirntraining unterstützen bei Erziehung, Lernförderung und emotionaler Entwicklung.
Kinder mit ADHS brauchen beim Distanzlernen klare Strukturen, feste Lernzeiten und visuelle Pläne. Eltern sollten begleiten statt übernehmen, Aufgaben in kleine Schritte teilen und Bewegungspausen fördern. Gehirntraining und sensorische Reize stärken Konzentration und Lernfreude.
Kategorien
- Neurologische Entwicklungsstörungen
(24)
- Lernen & Entwicklung
(3)
- Primitive Reflexe & Reflexintegration
(12)
- Sensomotorik & Gehirntraining
(7)
- Neurowissenschaft & Alltag
(25)
- Sprach- und Kommunikationsstörungen
(0)
- Sensorische Verarbeitungsstörung
(2)
- Zerebrale Bewegungsstörungen (Cerebral Palsy)
(0)
- Neurodiversität & Gehirnentwicklung
(7)
- Emotionale Störungen
(1)
Tags
- AD(H)S & Aufmerksamkeitsstörungen
- Aufmerksamkeit
- Lernen
- Primitive Reflexe
- Reflexintegration
- Sensomotorik
- Gehirntraining
- Stress
- Gehirn & Emotionen
- Kinder & Entwicklung
- Impulsivität
- Konzentration
- Exekutive Funktionen
- Soziale Kommunikation
- Reizverarbeitung
- Routinen & Strukturen
- Leseschwäche
- Rechenschwäche
- Schulfrust
- Kognitive Entwicklung
- Alltagskompetenz
- Feinmotorik
- Gleichgewicht
- Sprachentwicklung
- Artikulation
- Nervensystem
- Dopaminhaushalt
- Überempfindlichkeit
- Wahrnehmungsstörung
- Muskeltonus
- Frühkindliche Hirnschädigung
- Neurodiversität
- Selbstwahrnehmung
- Autismus-Spektrum-Störung (ASS)
- Legasthenie & Dyskalkulie
- Intellektuelle Beeinträchtigung
- Entwicklungskoordinationsstörung (Dyspraxie)
- Tic-Störungen & Tourette-Syndrom


























