Urlaube mit AD(H)S-Kindern brauchen besondere Planung: kurze Anreise, geeignete Unterkunft (Ferienhaus/Kinderbetreuung), natürliche Umgebung mit klarer Tagesstruktur. Bei Auslandsreisen Medikamente korrekt dokumentieren. Medikationspausen erfordern angepasste Planung.
Blog als Neurodiversität getaggt
Der Geruchssinn beeinflusst das Essverhalten von Kindern maßgeblich. Bei Hemisphärenungleichgewicht ist der olfaktorische Sinn oft unterentwickelt – Kinder bewerten Nahrung nach Aussehen statt Geschmack. Sensorische Stimulation, Riechtraining und praktische Alltagsstrategien helfen Eltern.
Zucker ist die Hauptenergiequelle des Gehirns, aktiviert jedoch das Belohnungssystem und kann suchtähnliches Verhalten auslösen. Übermäßiger Konsum schadet Gedächtnis, Lernen und Impulskontrolle. Der präfrontale Kortex und GABA helfen, das Verlangen zu zügeln – bewusste Ernährung ist entscheidend.
Der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex (ATNR) verbindet Kopfbewegung mit Gliedmaßenreaktion und fördert im Säuglingsalter Hand-Augen-Koordination und Gleichgewicht. Wird er bis zum 6. Monat nicht integriert, kann er Lesen, Schreiben, Haltung und Lateralität beeinträchtigen.
Soziale Kognition umfasst die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle und Absichten zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie beruht auf der Zusammenarbeit von Amygdala, Temporallappen und Frontallappen. Eine gestörte Entwicklung dieser Areale beeinträchtigt Empathie, Kommunikation und soziales Verhalten.
Der Tonische Labyrinthreflex (TLR) hilft Babies, sich an die Schwerkraft anzupassen und eine stabile Haltung zu entwickeln. Er steuert Beugung und Streckung des Körpers. Bleibt er aktiv, kann er Haltung, Gleichgewicht und Wahrnehmung stören. Übungen wie „Superman“ fördern seine Integration.
Lernstörungen entstehen oft durch nicht integrierte frühkindliche Reflexe. Diese stören die Entwicklung des Nervensystems und führen zu Aufmerksamkeits-, Lese- und Schreibproblemen. Gezielte Reflexintegrationsübungen fördern die neuronale Vernetzung und verbessern Lernfähigkeit und Verhalten.
Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin und Serotonin steuern Aufmerksamkeit, Motivation und Impulskontrolle. Ihr Ungleichgewicht gilt als Hauptursache von AD(H)S. Ernährung, Mikronährstoffe und gezielte Therapieansätze können das chemische Gleichgewicht stabilisieren und Symptome lindern.
Die Cambridge-Studie: Schwache neuronale Verbindungen als Ursache für Lernschwierigkeiten und AD(H)S
Von Thomas Weidauer
Die Cambridge-Studie zeigt: Lernschwierigkeiten und AD(H)S entstehen nicht durch defekte Hirnregionen, sondern durch schwache Vernetzung zentraler „Brain Hubs“. Durch Neuroplastizität kann gezieltes Training diese Verbindungen stärken und kognitive sowie Verhaltensprobleme verbessern.
Wie der Sehsinn, Lernprobleme und ADHS zusammenhängen – und wie gezieltes Gehirntraining die visuelle Verarbeitung verbessern kann
Von Thomas Weidauer
Der Sehsinn beeinflusst Lernen und Aufmerksamkeit. Störungen der visuellen Verarbeitung können ADHS- oder LRS-Symptome verstärken. Gezieltes Gehirn- und Augentraining stärkt neuronale Verbindungen, gleicht Hemisphären aus und verbessert Konzentration sowie Lernleistung.
Kinder mit ADHS wirken oft unsensibel, doch Empathie fehlt nicht – sie ist durch neuronale Dysbalance blockiert. Gezieltes Gehirntraining, Hemisphärenintegration, Struktur und Bewegung fördern soziale Wahrnehmung, emotionale Regulation und Empathiefähigkeit nachhaltig.
Flache Atmung aktiviert Stressreaktionen und verstärkt ADHS-Symptome. Tiefe, gleichmäßige Atemübungen wie koherente oder Bauchatmung beruhigen das Nervensystem, fördern Konzentration, Selbstregulation und emotionale Balance – ein einfaches, wirksames Gehirntraining für mehr innere Ruhe.
Bei ADHS und sozialer Verhaltensstörung fehlt oft neuronale Balance. Impulse und Emotionen überwiegen. Gehirntraining, Hemisphärenintegration und Achtsamkeit fördern Selbstkontrolle, emotionale Regulation und positives Sozialverhalten.
Propriozeption – unser „sechster Sinn“ – verbindet Körper, Gehirn und Emotion. Bewegung stärkt Wahrnehmung, Haltung und Selbstregulation. Durch gezieltes Training und Hemisphärenintegration verbessern Kinder ihre Konzentration, Balance und Lernfähigkeit – Basis für innere Stabilität.
Das Gehirn wächst durch Reize. Bewegung, Sinneserfahrungen und soziale Interaktion sind seine „Nahrung“. Fehlen sie, leidet die neuronale Vernetzung. Besonders Kinder mit ADHS profitieren von gezielter Stimulation zur Hemisphärenintegration, um Konzentration und emotionale Balance zu stärken.
Lateralisierung beschreibt die Arbeitsteilung der Gehirnhälften. Gerät ihr Gleichgewicht aus dem Takt, entstehen Lern-, Aufmerksamkeits- und Verhaltensprobleme. Gezieltes Gehirntraining, sensorische Stimulation und Hemisphärenintegration fördern Neurobalance und kognitive Entwicklung.
Kinder mit ADHS oder ADS brauchen Struktur, klare Regeln und liebevolle Konsequenz. Eigenverantwortung und positive Verstärkung fördern Selbststeuerung. Elterncoaching und Gehirntraining unterstützen bei Erziehung, Lernförderung und emotionaler Entwicklung.
Kinder mit ADHS brauchen beim Distanzlernen klare Strukturen, feste Lernzeiten und visuelle Pläne. Eltern sollten begleiten statt übernehmen, Aufgaben in kleine Schritte teilen und Bewegungspausen fördern. Gehirntraining und sensorische Reize stärken Konzentration und Lernfreude.
Ernährung beeinflusst Gehirn und Verhalten stark. Zucker, Gluten und Fertigprodukte können ADHS-Symptome verstärken. Kinder mit sensorischen Essproblemen profitieren von frischer, nährstoffreicher Kost. Bewusste Ernährung stärkt Konzentration, Lernfähigkeit und Hemisphärenbalance.
Das Hemisphären-Integrationstraining gleicht neuronale Dysbalancen aus und verbessert Konzentration, Motorik und Handschrift. Durch gezielte sensorische Übungen wird die schwächere Gehirnhälfte aktiviert – oft zeigen sich schon nach wenigen Wochen deutliche Fortschritte bei ADHS und Lernstörungen.
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